Flussgebietsbewirtschaftung an Elbe und Weser

Die Abstimmung überregionaler Vorhaben erfolgt gemeinsam durch die Länder einer Flussgebietsgemeinschaft (FGG). Hier werden alle wasserwirtschaftlichen Planungen eines Flusseinzugsgebietes koordiniert. Die Einzugsgebiete der Gewässer sind durch Wasserscheiden getrennt. Zum Einzugsgebiet eines Flusses gehören alle ober- und unterirdischen Zuflüsse, die ihn auf seinem Lauf speisen. Sachsen-Anhalt liegt in den Flussgebieten von Elbe und Weser und bringt sich mit Landesbeiträgen in die Aufstellung der Bewirtschaftungspläne ein. Den weitaus größten Teil an der Landesfläche nimmt mit 97 % das Flusseinzugsgebiet der Elbe ein, während die Weser nur mit 3 % beteiligt ist. Die Aufstellung des Bewirtschaftungsplanes Elbe 2016-2021 erfolgt gemeinsam durch die im Elbeeinzugsgebiet liegenden 10 Bundesländer und wird durch die Flussgemeinschaft Elbe koordiniert. Sie hat ihren Sitz in Magdeburg. Die internationale Abstimmung erfolgt unter dem Dach der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE).

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